Genetically re-programmed macrophages for breast cancer immunotherapy
Projekt
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Vorhaben, mit genetisch umprogrammierten Makrophagen aus dem Blut der Patientin den Tumor anzugreifen und vernichten zu lassen. Dazu wird folgender Weg beschritten: Aus dem Blut der Patientin werden Vorläuferzellen der Makrophagen isoliert und genetisch so modifiziert, dass sie chimäre Zytokinrezeptoren tragen, welche Makrophagen im Tumor polarisieren und Tumorzellen mittels eines Antigenrezeptors erkennen. Diese modifizierten Monozyten werden per Infusion der Patientin verabreicht und wandern dann wie trojanische Pferde in den Tumor ein, indem sie das immunsuppressive Milieu aufbrechen. Dies ermöglicht nun anderen Immunzellen, in den Tumor einzuwandern und diesen zu attackieren. Der gewählte Therapieansatz, Bestandteile des körpereigenen Immunsystems tumorspezifisch umzugestalten und in den Körper zur Tumorbekämpfung zurückzuführen, dürfte als vielversprechender Therapieansatz zu bewerten sein, wie dieser auch schon mit den CAR-T-Zell-Therapie bei anderen Krebsarten erfolgreich zum Einsatz kommt. Die zu erprobende Therapie dürfte nach Einschätzung der Projektleiter die Behandlung von Tumoren in der Brust revolutionieren und könnte darüber hinaus noch für andere Krebserkrankungen von Bedeutung sein.
Leistungsempfänger
Universitätsspital Zürich, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, wissenschaftliche Leiter Prof. Roberto F. Speck und Dr. Simon Bredl
Beginn des Projekts
2020